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Städtetrip mit Kleinkind Teil 1

12. März 2017

Als wir noch ohne Kind waren, haben wir unsere Urlaube meistens mit Städtetrips verbracht. Wir wollten viel sehen und haben uns in einige Städte schock verliebt. Zu unseren Favoriten gehören Kopenhagen, Berlin und Hamburg. Hamburg als ein Ort, der nicht weit weg ist und trotzdem immer ein Gefühl von Urlaub mit sich bringt. Kopenhagen ist für mich die Stadt, in die ich auswandern würde, wenn ich mal genug von Deutschland habe und eine Großstadt dem Dorf vorziehen würde. Und Berlin ist für mich ein Zufluchtsort, wenn ich genug vom Kleinstadtleben habe.

Nach unseren Urlauben in Dänemark und Holland war es nun also an der Zeit mal die Großstadt Berlin mit Kleinkind zu erkunden und zu testen, wie Emil mit einem Städtetrip zurecht kommt. Was soll ich sagen, wir haben Berlin nochmal ganz neu erlebt und es aus einem ganz anderen Blickwinkel kennengelernt. Wir waren 3 Tage in unserer Hauptstadt zu Besuch und haben 2 Nächte im Hotel verbracht.

Die größte Herausforderung für uns war das Übernachten im Hotel in einem Zimmer mit Emil. Wer uns schon länger begleitet, der weiß, dass Emil sehr früh in seinem eigenen Zimmer geschlafen hat und es für uns die absolut richtige Entscheidung war, denn so hatte jeder seine Ruhe und keiner hat den anderen gestört. Aber alle Bedenken waren umsonst, denn Emil hat wirklich sehr gut geschlafen. Er ist zwar etwas später als üblich ins Bett gegangen, da es für ihn recht unverständlich war, warum Mama und Papa denn beide in seinem Schlafgemach waren, aber im Großen und Ganzen hat es gut funktioniert.

Wir wollten den Städtetrip so angenehm wie möglich für Emil gestalten und haben uns sehr nach seinen Bedürfnissen gerichtet, sind aber trotzdem nicht zu kurz gekommen und konnten die Zeit in Berlin wirklich genießen.

Nachdem wir am Montag Nachmittag angekommen waren, haben wir uns kurz im Hotelzimmer aufgehalten und etwas erholt von der Fahrt. Kurze Zeit später sind wir dann aber nochmal raus und haben die zentrale Lage des Hotels noch für einen kleinen Ausflug zum Potsdamer Platz genutzt. Ich wollte unbedingt mal in die Mall of Berlin, die war 2014, als wir das letzte Mal in Berlin waren, nämlich noch in der Bauphase. Emil hatte aber keine Lust auf Shopping und so haben wir uns einfach noch ein bisschen draußen aufgehalten und das bunte Treiben der Stadt beobachtet, nachdem wir die benötigten Windeln besorgt haben 😀

Langsam wurde es aber auch Zeit für das Abendessen, wir bestellten uns eine Pizza aufs Zimmer und Emil bekam ein Gläschen warm gemacht. Der Service im Hotel Scandic war wirklich super und alle waren sehr freundlich und haben Emil ständig ein Lächeln geschenkt, was man von unserer Heimatstadt leider nicht behaupten kann….

Das Thema Essen ist bei uns ja leider noch immer ein schwieriges Unterfangen und so hatte Emil absolut keine Lust auf das Abendessen, aber gut, dann gab es halt eine Flasche zum Einschlafen. Wie schon gesagt, wir wollten Emil sämtlichen Stress ersparen und es ihm so schön wie möglich machen. Und es war die absolut richtige Entscheidung für uns, er hat uns nämlich eine wirklich gute Nacht geschenkt und am nächsten Morgen bis 6.30 Uhr geschlafen. Also konnten wir fit und munter in den neuen Tag starten, der eigentlich im Berliner Zoo verbracht werden sollte, doch leider hat das Wetter nicht ganz mitgespielt und wir mussten etwas umdisponieren. Aber kein Problem, denn Berlin bietet so viele Möglichkeiten mit Kleinkind und somit sind wir im Sea Life & Aqua Dom gelandet. Eine absolute Empfehlung!! Es war recht leer und wir konnten in aller Ruhe die vielen Meeresbewohner bestaunen und vieles entdecken. Emil fand es super und auch die Fahrt im Aqua Dom hat er toll mitgemacht und kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus.

Man kann sich gute 2 Stunden im Sea Life aufhalten und für gutes Mittagessen sorgen die vielen Restaurants drumherum. Zwar hatten wir keinen Hunger, aber Emil sollte ja etwas essen und so sind wir in einem niedlichen kleinen Lokal eingekehrt, die uns ohne Murren Emils Gläschen warm gemacht haben, obwohl wir nichts essen wollten. Ein wirklich guter Service muss ich sagen und solche Lokale nehmen einem wirklich die Angst vor Großstädten. Wir tranken eine Cola und Emil genoss sein Mittagessen.

Danach sind wir zum Alexanderplatz, der nur wenige Fußminuten entfernt vom Sea Life liegt. Emil ist im Kinderwagen eingeschlafen und hat seinen Mittagsschlaf gehalten. Wir konnten ein wenig shoppen und haben es einfach genossen. Pünktlich in der Spielwarenabteilung des Galeria Kaufhofes ist Emil wach geworden und hat sich dort ausgetobt. Natürlich wanderte auch etwas in die Einkaufstüten 😉

Die ersten 1 1/2 Tage Berlin waren bisher also ein absoluter Erfolg und ich bin verdammt stolz auf Emil, wie er das alles mitgemacht hat.

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Fortsetzung folgt…..

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2 Comments

  • Reply Tina 22. März 2017 at 10:38

    Hört sich nach einem tollen Städtetrip an! Ich nehme meine Kleine auch gerne auf Trips mit und finde die gemeinsame Zeit immer toll.
    Freue mich schon auf Teil 2!
    Liebe Grüße
    Tina
    http://www.little-post.com
    https://www.facebook.com/littlepostblog/

  • Reply Städtetrip mit Kleinkind Teil 2 - lottiundemil.de 28. März 2017 at 15:28

    […] letzten Post konntet Ihr lesen, was wir am ersten Tag in Berlin erlebt haben. Nun folgt endlich der zweite Teil […]

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