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Städtetrip mit Kleinkind Teil 2

28. März 2017

Im letzten Post konntet Ihr lesen, was wir am ersten Tag in Berlin erlebt haben. Nun folgt endlich der zweite Teil mit typischen Touri Fotos und allem was wir sonst noch so erlebt haben.

Nachdem wir am Dienstag nach dem Besuch im Sea Life und der kleinen Shoppingtour am Alexanderplatz völlig platt wieder ins Hotel gekommen sind, wurde es allmählich Zeit für das Abendessen. Da es am Vortag ja leider nicht so gut geklappt hat, haben wir uns überlegt, etwas in den Potsdamer Platz Arkaden einzukaufen. Bei Rewe haben wir uns für ein ordentliches Abendbrot ausgestattet. Frisches Brot, Kiri, kleine Würstchen und Joghurts. Zurück im Hotel haben wir gemeinsam Abendbrot gegessen und es hat geklappt. Emil hat ordentlich reingehauen und wir waren glücklich 🙂

Zeitig ging es wieder ins Bett, doch an diesem Abend haben wir noch DVD geguckt und Emil hat brav in seinem Bettchen geschlummert. Auch das funktioniert also… Kann ja nur eine gute Nacht werden. Denkste… zwar mit nur einer Unterbrechung war Emil um 5 Uhr morgens ausgeschlafen und wollte Action. Ich sag mal so, wir waren nicht ganz so fit.

Trotzdem starteten wir voller Vorfreude in unseren letzten Berlin Tag. Emil bekam sein Frühstücks-Müsli noch auf dem Zimmer und wir machten uns entspannt fertig, um pünktlich um 7.00 Uhr im Frühstücksraum zu sitzen. Man gut es gibt ab 6.30 Uhr Frühstück im Hotel. Zwischen den ganzen Business-Menschen, einer Fluggesellschaft-Crew und ein paar Restaurant Mitarbeitern fielen wir ganz schön auf. Emil hatte absolut keine Lust auf still-sitzen und das hat man gemerkt. Trotzdem wurden wir nicht böse angeguckt, Emil hat immer wieder ein Lachen zurück bekommen. Trotzdem war es ein eher umentspanntes Frühstück für uns, welches wir dann zeitnah auch abgebrochen haben.

Dank der Coffee-to-go Becher im Hotel, konnten wir also auf dem Zimmer noch einen heißen Kaffee trinken, während Emil spielen konnte.

Unser Plan war es, gegen Mittag den Heimweg anzutreten, damit Emil im Auto seinen Mittagsschlaf halten kann. So viel sei schon mal verraten: Der Plan hat nicht funktioniert 😉

Wir wollten unbedingt noch das (volle) Touri Programm durchziehen und mit Emil zum Brandenburger Tor, zum Holocaust und zum Reichstag schlendern. Am Brandenburger Tor hat Emil jeden Stein inspiziert, ist jeden Bordstein hoch und wieder runter gelaufen, hat mit den Polizisten vor den Botschaften geflirtet und fand es super, sich ziemlich frei bewegen zu können. Mit Kinderaugen sollte man die Welt betrachten. Das Brandenburger Tor und der Pariser Platz haben so viel mehr zu bieten, als nur eine tolle Fotokulisse darzustellen.

Beim Reichstag angekommen wurde Emil schon ziemlich quengelig und wir mussten ihn mit Hirsekringeln bestechen. Nach einem wirklich sehr netten Gespräch mit einem Engländer, der um ein Foto bat, zog es uns dann wieder in Richtung Potsdamer Patz, um langsam die Heimkehr anzutreten. Und was ist natürlich passiert: Das Kind ist im Kinderwagen eingeschlafen. Naja, haben wir halt Pech gehabt.

Schnell ausgecheckt, Sachen ins Auto geräumt und gehofft, dass Emil nicht wach wird, wenn wir Ihn ins Auto setzen. Pustekuchen, nicht mit Ihm. Natürlich ist er pünktlich zur Abfahrt wach geworden und hat mich die ganze Rückfahrt auf Trab gehalten und doch hat er es so klasse gemacht. Er hat nicht geweint, lediglich ein/zwei Mal gequengelt und das konnte man gut aushalten. Mit einigen Pausen auf Rastplätzen, die einen Spielplatz haben, haben wir die Rückfahrt wirklich gut gemeistert.

Fazit

Ein Städtetrip mit Kleinkind ist absolut empfehlenswert. Gerade in Städte, in denen man sich vielleicht schon ein kleines bisschen auskennt. Wir haben Berlin von einer ganz neuen Seite kennengelernt und ich muss ehrlich sagen, dass Emil nicht ein einziges Lächeln verwehrt blieb, wenn er jemanden angelacht hat. Die Berliner und auch die ganzen Touristen waren freundlich und nicht so abgestumpft wie manch Norddeutscher hier oben. Ich will Euch nichts vormachen, der Trip war anstrengend, hat uns als Familie aber ganz nah aneinander rücken lassen und wir waren nie entspannter, als wir zurück waren. Es war eine tolle Erfahrung, die wir sicherlich bald wiederholen werden.

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