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Meine Vorsätze für 2017

15. Januar 2017

Wuhu… noch ein Beitrag über die Neujahrsvorsätze 2017!

Nein, keine Angst, es wird keine Liste geben mit meinen Vorsätzen für 2017. Viel mehr möchte ich das nutzen, um negatives aus dem alten Jahr zu verbessern. Ihr werdet in meinem Text keinen Vorsatz finden, dass ich mehr Sport machen will (auch wenn ich das definitiv sollte) oder mich gesund ernähren will… Nein, ich möchte meine Einstellung etwas ändern und das ist ein Prozess, der sicherlich länger andauern wird, als die ersten 2 Monate, in denen man sich an die Vorsätze hält.

Ich will nicht sagen, dass ich ein Pessimist bin, das war ich vielleicht mal, bevor ich meinen Mann kennenlernte. Nun würde ich mich als einen positiven Realisten bezeichnen. Gut, vielleicht nicht immer positiv, aber eben das ist der springende Punkt.

Oftmals will ich das beste bei einer Sache herausholen, was sicherlich auch nicht unbedingt falsch ist, gelingt dieses jedoch nicht, bin ich enttäuscht. Von mir, meinen Mitmenschen, der Situation an sich. Sich mit einer Sache zufrieden geben fällt mir besonders schwer. Ich hätte es halt gern besser oder schöner. Meistens stelle ich diese Anforderungen nicht nur an mich selbst, sondern auch an die Menschen, die mir wichtig sind. Das führt nicht selten zu Diskussionen, die mich unglücklich machen.

Ich habe mir nun also vorgenommen, einfach mal glücklich zu sein und mit dem was ich hab zufrieden zu sein.

„Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.“ (Voltaire)

Dieses Zitat von Voltaire hängt, seit 6 Jahren (so lange kennen ich sie nun) an der Pinnwand meiner Schwiegermutter und jedes Mal, wenn ich dort drauf schaue, frage ich mich, ob es denn wirklich so schwer ist, einfach glücklich zu sein.

Sicher, in der heutigen Zeit wird uns vorgelebt immer besser als andere zu sein, denn nur dann hat man Erfolg. Aber was bringt uns Erfolg, wenn wir dabei unglücklich sind? Ich rede hier nicht nur vom Beruf, sondern auch von der Familie, Freunden und anderen Sachen. Sich einfach mal glücklich zu fühlen kann doch nicht falsch sein. Und doch ist es schwer für mich.

Das Jahr 2017 steht für mich also ganz im Zeichen von glücklich sein und sich vielleicht auch einfach mal etwas treiben zu lassen, nicht immer gegen den Strom schwimmen, sondern mit dem Strom und es sich auch mal leicht machen. Wir haben nur dieses eine Leben und sollten es genießen und es nicht damit verbringen, wie wir immer alles besser machen könnten.

Die Situation so nehmen wie sie ist und daraus das Beste machen… Für mich der wohl wichtigste und schönste Vorsatz, den ich je hatte.

Wie das so klappt, werde ich dann in knapp einem Jahr berichten, denn das ist ein Vorsatz der Zeit braucht und lange anhalten sollte.

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