Baby

#MamiMitWort Mein erstes Jahr als Mama

22. Juni 2016

Nachdem meine lieben Mädels Katharina , Pazi und Ari vorgelegt haben und über Ihr erstes Jahr als Mama geschrieben haben, bin ich nun an der Reihe unserer #MamiMitWort Runde.

Okay, ich schummel ein wenig, denn Emil ist ja noch nicht ganz ein Jahr alt, aber ich lasse gerne die letzten 10 Monate Revue passieren und wie Ihr es ja sicherlich schon von mir gewohnt seid, kommt dabei nicht immer nur schönes raus, aber im Endeffekt ist es doch das tollste Jahr meines Lebens gewesen.

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Aber nun von Anfang an.

Nach nur 3 1/2 Stunden kam Emil am 24. August 2015 auf die Welt. Ich hatte mir die Geburt um Einiges schmerzhafter vorgestellt und habe mir vorher immer eingeredet, dass es wirklich schlimm sein wird und ich auf alles gefasst sein sollte. Im Nachhinein waren diese Gedanken für mich gut, denn ich war überrascht, wie schnell es ging und das es gar nicht so weh tat. Aber ich weiß, dass dieses Glück nicht viele haben.

Die ersten Tage im Krankenhaus haben wir als Familie in einem wunderschönen Hotel- äh…Krankenhauszimmer verbracht. Ein Familienzimmer war genau das Richtige für uns, um uns langsam aneinander zu gewöhnen. Wir hatten die Ruhe die wir brauchten.

Als wir nach Hause kamen, war zunächst alles perfekt und uns ging es gut. Ich habe Emil gestillt und konnte mir wirklich nichts schöneres vorstellen. Wir hatten eine wundervolle Zeit zu dritt, die anstrengend aber doch entspannend zugleich war. Wir hatten unsere eigene kleine Familie.

Nach wenigen Wochen stellte sich das Stillen für mich als zu große Herausforderung dar und wir mussten auf Flaschennahrung umstellen, was für mich wirklich sehr sehr schwer war. Ich habe die Nähe so genossen und wollte Emil unbedingt mindestens 6 Monate stillen, aber wie das Leben so spielt, kommt es meistens anders, ala man denkt. 

Emil entpuppte sich als Schreikind und somit schwanden die Kräfte immer weiter. Meine Gedanken waren teilweise grausig und ich schäme für manche, aber auf der anderen Seite kenne ich keine Frau, die nicht mindestens einmal an Ihre Grenzen kommt in den ersten Monaten nach einer Geburt. 

Wir haben uns immer wieder an bestimmte Altersgrenzen geklammert, an denen es besser werden sollte. Erfahrungen von anderen und so. Tja, bei uns traf es nicht zu. Die Drei-Monats-Koliken wurden zu sechs-Monats-Koliken, die magische Grenze, an dem das Kind ruhiger und gelassener werden sollte im 6. Monat wurde bei uns auf den 9. Monat geschoben. Aber wir haben es geschafft und haben jetzt ein glückliches Kind mit glücklichen Eltern.

Zugegeben, ich bin wirklich oft an meine Grenzen gelangt und habe mich oft gefragt, ob wir die richtige Entscheidung getroffen haben, denn Emil war ein absolutes Wunschkind. Es gab viele Tage (und die gibt es noch), an denen ich mir mein altes Leben zurück wünsche und einfach feiern gehen möchte, wann ich will, abends die EM-Spiele sehen möchte mit einem kühlen Bier in der Hand, ohne ständig aufstehen zu müssen, um Emil den Schnuller zu reichen oder ihm den Kopf zu streicheln. Ja, es gibt diese Tage… Aber ich möchte für kein Geld der Welt mein altes Leben zurück, denn ich habe einen wunderbaren Sohn, der mir immer wieder aufs Neue ein Lächeln ins Gesicht zaubert und mich wissen lässt, wofür ich das Ganze eigentlich mache.

Wir haben für uns beschlossen glücklich zu sein und Emil in unser Leben zu integrieren, das ist die beste Lösung für alle und wer sagt denn eigentlich, dass wir unser altes Leben völlig aufgeben müssen. Wir haben nichts verloren, kein altes Leben, keine Freiheiten… Wir haben etwas dazu gewonnen und das ist beste überhaupt.

Wenn ich das letzte Jahr mit einem Wort beschreiben sollte, dann wäre es einfach nur: “krass”!

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2 Comments

  • Reply Moderiamia | Leben als Mamablogger 29. Juni 2016 at 7:35

    […] Hier habt ihr nochmal alle Beiträge zu unserer letzten Themen-Runde von Katharina, Pazi und Christina. […]

  • Reply Moderiamia | Men Leben als Mamablogger 29. Juni 2016 at 9:46

    […] Hier habt ihr nochmal alle Beiträge zu unserer letzten Themen-Runde von Katharina, Pazi und Christina. […]

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