Baby Lifestyle

#MamiMitWort: Krabbelgruppe & Co. – Ja oder Nein?!

11. Januar 2017

Auch im neuen Jahr befasst sich unsere #MamiMitWort Runde mit spannenden Themen und Fragen rund um das Thema Familie und Kinder. Wir, das sind Pazi , Katharina , Ari und ich. 4 Mütter, ein Thema. Jeden Mittwoch könnt Ihr auf unseren Blogs interessante Beiträge zu einem von uns gewählten Thema lesen.

Das neue Jahr startet mit einem, für mich, sehr interessanten Thema, denn wir haben uns die Frage gestellt: Krabbelgruppe & Co. – Ja oder Nein?! Und möchten mit Euch unsere Erfahrungen zu diesem Thema teilen. Den Anfang mache nun also ich.

Mit Emil war es ja von Anfang an nicht ganz so einfach und so habe ich schnell überlegt, was ich ihm an Input bieten kann, denn schnell wurde klar, dass ihm langweilig war, wenn wir unter uns waren.

Zunächst habe ich mich bewusst für einen Rückbildungskurs mit Kind entschieden, denn so konnte Emil mit gleichaltrigen Babies etwas Zeit verbringen, auch wenn es eher ein gemeinsames „rumliegen“ war. Soweit so gut, nur fand Emil es irgendwie nicht so toll, mir beim Sport zuzugucken und die anderen Kinder fand er auch eher uninteressant. So habe ich zwar den Rückbildungskurs durchgezogen und mich danach auch für einen weiterführenden Bauch-Beine-Po Kurs mit Baby entschieden, den ich dann aber nach der Hälfte der Einheiten abgebrochen habe. Der Kurs kollidierte irgendwie mit Emil’s Schlafenszeit und so war er immer quarkig, sobald wir nur den Raum betreten haben.

Im gleichen Geburtshaus, in dem die zwei Kurse stattfanden, haben wir dann einen Babymassage-Kurs besucht, denn ich dachte, dass würde ihm gut tun und er könnte mal für einige Zeit entspannen, denn Emil stand unter Dauerstrom. Die erste Einheit verlief auch wider Erwarten total super und Emil hat es sehr genossen mit den anderen Babies (Wir waren zu viert) nackig zu spielen und zwischendurch massiert zu werden und zu singen. Beim nächsten Mal wurde es dann schon schwieriger und Emil hat viel gemeckert, was er zu der Zeit einfach viel tat. Aber im Großen und Ganzen haben wir den Kurs sehr genossen und mir hat vor allem der Austausch mit den anderen Müttern sehr gefallen, da wir auch privat was unternommen hatten und uns schon aus dem Vorbereitungskurs kannten.

Nachdem der Kurs beendet war, haben wir eine zeitlang an keinen Kursen mehr teilgenommen und die Zeit zu zweit wirklich sehr genossen. Bis auf ein paar Frühstücks-Dates, Playdates oder sonstigen Treffen mit Freundinnen und deren Babies, haben wir die Ruhe genossen.

Dann kam irgendwann das Thema Krabbelgruppe auf und ich meldete uns an. Die Krabbelgruppe wurde von unserer Krankengymnastin geleitet und ich war hellauf begeistert, denn Sie konnte mir viele Ängste nehmen und ist in jeder Stunde auf die Einzelnen Kinder eingegangen, da es alle auch „Patienten“ waren. Emil hatte Spaß mit den anderen Kindern, zunächst, denn irgendwann fiel ihm auf, dass er der war, der noch nicht das konnte, was alle anderen konnten. Mir machte das nichts aus, denn ich wusste ja, dass Emil einfach ein gemütliches Kind war, dass sich lieber tragen ließ und sich nicht fortbewegen wollte.

Als die Mütter sich nun doch aber schon eine Weile kannten wurde auch schnell deutlich, dass der Machtkampf begann. So wurde von Mal zu Mal mehr konkurriert mit den Fähigkeiten des eigenen Kindes. Ihr kennt das sicher, jede Mutter will das tollste, schnellste und klügste Kind haben. Das liegt in unserer Natur und das soll auch so sein, aber eben hinter verschlossener Tür. Ein Rennen um den Titel der perfekten Mutter hat in einer solchen Gruppe meiner Meinung nach nichts zu suchen.

Auch wenn es Emil dort gefallen hat und er trotzdem seinen Spaß hatte, denn die Spielsachen waren natürlich super und ein Raum, komplett ausgelegt mit Matten und kleinen Herausforderungen hat alle Sinne angeregt, war ich froh, als wir den Kurs für uns abgeschlossen hatten, kurz bevor Emil in die Kita kam.

Rückblickend kann ich also sagen, dass so eine Krabbelgruppe auf jeden Fall mit dem, der sie leitet, steht oder fällt und ich war froh, dass wir so eine tolle Frau kennenlernen durften, die dieses Gruppe ganz wunderbar geführt hat. Trotzdem würde ich es mir bei einem potentiellen zweiten Kind wirklich zwei Mal überlegen, wieder an solchen Aktivitäten teilzunehmen, denn der Machtkampf zwischen den Müttern ist einfach so enorm, dass es einem den Spaß nimmt.

Emil hat dadurch jedoch schon früh gelernt mit sozialen Kontakten umzugehen und dies hat ihm meiner Meinung nach den Kita-Start enorm erleichtert und uns somit eine komplikationslose Eingewöhnung beschert.

Wie steht Ihr zu Krabbelgruppe und Co? Habt ihr so etwas gemacht, habt es vor oder meidet Ihr es gänzlich?

In den nächsten Wochen könnt Ihr dann die Meinungen und Erfahrungen der anderen Mädels lesen.

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4 Comments

  • Reply Moderiamia | Fashion Blog, Mamablog, Modeblog 18. Januar 2017 at 12:13

    […] könnt ihr alle Beiträge zu unserer letzten Themen-Runde von Katharina, Pazi und Christina […]

  • Reply MamiMitWort // Krabbelgruppen und Co. – ja oder nein?! | Cruchedevinaigre 25. Januar 2017 at 14:28

    […] Euch das Thema interessiert, schaut noch bei den anderen Mädels, Ari, Christina und Pazi […]

  • Reply #MamiMitWort: Krabbelgruppe & Co. – ja oder nein? - Maison Pazi 1. Februar 2017 at 2:59

    […] wollt wissen, wie es den anderen #MamiMitWort-Bloggerinnen ergangen ist? Das könnt ihr bei Ari, Christina und Katharina nachlesen. Ich freu mich schon auf die nächste […]

  • Reply Kristina Dinges 15. Februar 2017 at 14:53

    Das ist doch wirklich traurig, dass die Mütter selbst mit den Kindern konkurrieren müssen. Aber so etwas findet man wohl in jedem Bereich wieder. Mal schauen wie es bei uns wird, wenn wir erstmal auf der Welt sind.

    Liebe Grüße Kristina von KDsecret

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