Baby Lifestyle

#MamaMitWort: 5 Dinge, die ich gerne gewusst hätte, bevor ich Mama geworden bin

19. Oktober 2016

Wie Ihr auch schon bei meinen lieben Mädels Katharina , Ari und Pazi lesen konntet, geht es in unserer #MamiMitWort Reihe um Dinge, die wir gern gewusst hätten, bevor wir Mama geworden sind. 

Eines vorweg, es ist NIE wirklich NIEMALS so mit einem Kind, wie es einem in den rosaroten Disney-Filmen suggeriert wird!

  1. Pläne sind da, um NICHT eingehalten zu werden: Ich bin ein absoluter Plan-Mensch, mein Tag war in der Regel immer durchgeplant, wie mein Leben. Erst der perfekte Mann, dann die Hochzeit, dann ein eigenes Haus und dann ein Kind. Das mit dem perfekten Mann hat geklappt, der Rest kam entweder in anderer Reihenfolge oder lässt bis heute auf sich warten. Mit einem Kind ist ein durchgeplanter Tag absolut nicht mehr möglich. Man wartet darauf, dass das Kind endlich mal aufwacht, um sich mit einer Freundin zu treffen, dieses Date wird deshalb vermutlich gänzlich abgesagt. Das Kind ist so anhänglich, weil es gerade zahnt, im Schub steckt oder ein Pups quer sitzt, so dass man seinen Haushalt nicht schafft. Man hat mir immer gesagt, dass gerade so ein kleines Baby oftmals nebenher läuft und keiner hat mir die Wahrheit darüber gesagt, wie so ein kleines Wesen deinen Alltag ändert.
  2. Die perfekte Mama gibt es nicht: In der Schwangerschaft habe ich mir ausgemalt, was für eine tolle Mama ich sein werde, die perfekte Mama. Eine die alles auf die Reihe bekommt, den Haushalt, Termine, Treffen mit Freunden und nebenbei auch noch die perfekte Ehefrau ist. Natürlich zweifelt man das ein oder andere mal an sich, aber im Grunde genommen, war ich mir sicher, dass ich perfekt sein werde. Es ist nicht so! Es gibt keine perfekte Mutter, wir sind Menschen und machen Fehler, treffen falsche Entscheidungen und lassen den Haushalt liegen, weil wir schlicht und einfach zu müde sind. Und doch sind wir für unsere Kinder die perfekten Eltern!
  3. Schlafe, wenn das Kind schläft: Klingt einfacher als getan und da unser Emil von Beginn an kein guter Schläfer war, tagsüber wie auch nachts, habe ich es mir zu Herzen genommen und es versucht. Aber da war ja noch was… der Haushalt will ja auch erledigt sein, Essen gemacht und duschen wäre auch mal ganz schön. Emil hatte tagsüber jedoch so schlechte Schlafzeiten, dass ich es meistens gerade geschafft hatte einzuschlafen und dann wurde er wach. Jeder weiß, dass man sich noch schlechter fühlt, wenn man in der Einschlafzeit aus dem Schlaf gerissen wird, als wenn man es gleich bleiben lässt.
  4. Spielzeug? Natürlich bekommt mein Kind nur Spielzeug, welches die Motorik fördert, aus Holz ist und auch ansonsten hübsch anzusehen ist: Ähm, nein! Das Kind hat mir da einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Emil liebt alles was bunt ist, Lärm macht und sich im Wohnzimmer dekotechnisch nicht unbedingt in den Rest einfügt. Aber auch das sieht man irgendwann lockerer.
  5. Die Liebe zu Deinem eigenen Kind macht Dich krank: Es wird einem ja ständig gesagt, dass es keine größere Liebe als zu Deinem eigenen Kind gibt, aber, dass Dich diese Liebe so krank vor Sorge werden lässt, dass hat mir keiner gesagt. Egal um was es geht, Du stellst das Wohl Deines Kindes immer vor Dein eigenes, das ist von der Natur so vorgesehen. Die Liebe zu meinem Kind hält mich aufrecht, gibt mir die Energie, die ich brauche, obwohl ich hundemüde bin, sie reißt mich aus jedem Tief und holt mich immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Ich bin unendlich dankbar, diese Liebe spüren zu dürfen und an mein Kind weitergeben zu können, auch wenn sie mir manches Mal das Herz rauszureißen scheint.

 

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1 Comment

  • Reply After-Baby-Body: Meine Erfahrungen 26. Oktober 2016 at 12:24

    […] könnt ihr alle Beiträge zu unserer letzten Themen-Runde von Katharina, Pazi und Christina […]

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