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Ho Ho Ho – so feiern wir Weihnachten

13. Dezember 2016

Nur noch 11 Tage bis Weihnachten und dieses Jahr bin ich besonders aufgeregt, denn das erste Mal feiern wir bei uns zu Hause. Bisher waren wir entweder bei meiner Familie oder bei der meines Mannes zu Hause. Seit Emil nun aber da ist, müssen wir uns etwas anders organisieren. Während wir letztes Jahr bei meinen Schwiegereltern den Heiligabend gefeiert haben und dort auch geschlafen haben, um es für Emil angenehmer zu machen (und auch für uns), ist dieses Jahr also meine Familie dran. Für uns ist es also dieses Jahr am Einfachsten bei uns feiern, damit wir Emil einfach ins Bett legen können, wenn er müde wird.

Der Haken allerdings, ich habe noch nie eine Gans zubereitet, geschweige denn, für so viele Menschen gekocht (die Käse-Lauch-Suppe lassen wir mal außen vor die es jedes Jahr zu meinem Geburtstag gibt 😉 ).

Das Menü

Wie jedes Jahr – und da gibt es keine Ausnahmen – gibt es bei uns ein ganz klassisches Weihnachtsessen. Früher gab es immer Ente und Gans, das haben wir in den letzten Jahren allerdings reduziert, da wir so viel nie essen konnten. Nun gibt es eine Gans und Unmengen an leckeren Beilagen. Rotkohl, Erbsen und Wurzeln, gestovte Bohnen, Kartoffeln, Kroketten und braune Soße. Gegessen wird in aller Ruhe, das kann auch mal 2-3 Stunden dauern, denn Nachtisch gibt es natürlich auch – Schokopudding mit Vanille-Soße. Dazu gibt es leckeren Wein.

Die Deko

Da ich dieses Jahr die Ausrichterin bin, habe ich mir natürlich schon Gedanken zu der Deko gemacht und ewige Stunden auf Pinterest verbracht, um die perfekte Deko zu finden. Entschieden habe ich mich für eine schlichte Deko, bestehend aus weißen, golden, silbernen und natürlichen Komponenten.

Der Ablauf 

Meistens treffen wir uns gegen 18 Uhr, führen nette Gespräche und fangen zeitig an zu essen. Dieses Jahr wird wohl das erste Jahr für mich, in dem ich nicht in die Kirche gehen werde. Bisher war ich, meistens, mit meiner Mama im Gottesdienst unserer Heimat Gemeinde, auch wenn wir da schon seit Jahren nicht mehr wohnen (allerdings in der näheren Umgebung) und schauten uns das Krippenspiel an. Eine Tradition, die ich sehr mag und sobald Emil groß genug ist, sicherlich auch mit ihm fortführen möchte.

Wie oben schon erwähnt, kann das Essen bei uns schon mal eine Weile dauern, was früher als Kind für mich furchtbar war, denn die Geschenke gab es erst nach dem Essen und das ist natürlich auch heute noch so. Wie wir das später mal mit Emil handhaben, das müssen wir wohl noch diskutieren 😉

Die Bescherung

Seit vielen Jahren würfeln wir um die Geschenke. Allerdings läuft es bei uns anders ab, als in anderen Familien. Wer bei uns eine 6 würfelt, der darf für jemanden ein Geschenk holen, nur nicht für sich selbst. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wie wir dazu gekommen sind, vermutlich weil wir alle gerne andere beschenken. Durch das Würfeln kann bei uns auch die Bescherung etwas dauern, aber das ist wundervoll so, denn nebenbei werden tolle Gespräche geführt, getrunken und viel gelacht. Nebenbei läuft natürlich Weihnachtsmusik. (Vorwiegend Roger Whittaker )

Schon wieder Essen?!

Nach der Bescherung gibt es bei uns erneut was zu essen. Die selbst gebackenen Plätzchen, die eigens für Heiligabend aufgehoben werden, eine Königsrolle (Eis) und Kaffee werden gereicht. So sitzen wir erneut alle gemeinsam am Tisch.

Meistens sitzen wir so bis 1-2 Uhr nachts zusammen und verbringen einen wundervollen Abend miteinander.

Wie verbringt Ihr den Weihnachtsabend? Habt ihr bestimmte Traditionen und was gibt es bei Euch zu Essen??

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2 Comments

  • Reply Nima 14. Dezember 2016 at 12:56

    Das mag für euch eine schöne Tradition sein – ohne Frage, aber ich finde so was einfach nur gruselig.
    Das klingt mir zu durchplant und zu durchdacht (stundenlanges Gestöber auf Printerest, jetzt schon Gedanken daran verschwenden, wie das Kind später mit diversen Traditionen umgeht….gibts auch einen Dresscode bei euch!?)

    Ich wüste nun auch nicht, wie ich eine Gans zubereiten soll und alleine das wäre ein Grund zu sagen, dass es etwas zu Essen gibt, was ich a) kochen kann und b) was mich nicht stundenlang in der Küche stehen lässt. Ich kann mir gut vorstellen, dass so was ungemein stresst.

    Ich bin froh, wenn ich Heiligabend gemütliche Kleidung tragen kann ungezwungen mit meiner Familie zusammen sitze und eben keinen Gedanken an irgendwelche Abläufe verschwenden muss. Meinen Sohn bringe ich irgendwann um 23 Uhr stehend müde zu Oma ins Bett, dann gönne ich mir noch etwas (mehr) Wein, rufe mir ein Taxi, verabschiede mich aus meinem Elternhaus und fahre ganz alleine nach Hause (oder dahin wo es mich gerade verschlägt) und freue mich darauf am nächsten Tag ausschlafen zu können. Das ist so das Weihnachten, wie es für mich auszuhalten ist – ungezwungen!

    • Reply lotti 20. Dezember 2016 at 12:58

      Vielen Dank für Deinen Kommentar.
      Aber ist es nicht so schön, wie unterschiedlich Weihnachten in den Familien abläuft? Für uns gehört dieser Ablauf einfach dazu und es stresst mich keinesfalls in der Küche zu stehen und eine Gans zuzubereiten, auch wenn ich es das erste Mal mache. Wieder ein neues Gericht, dass ich dann (hoffentlich) kochen kann…man wächst doch an seinen Aufgaben?!
      Und das stöbern auf Pinterest nach Deko Ideen mag für Dich vielleicht stressig sein, aber ich finde es toll und mir bringt es Spaß. Das stöbern, wie auch das dekorieren an sich.
      Ich wünsche Dir und Deiner Familie tolle Weihnachten, so wie ihr es Euch wünscht! <3

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