Baby

Eine Nacht ohne Emil

30. April 2016

Immer wieder höre ich von Bekannten und lese bei Instagram, dass Eltern so gerne mal wieder eine Nacht ohne Kind wären. Um durchzuschlafen, feiern zu gehen oder auch andere Aktivitäten, die ansonsten vielleicht zu kurz kommen, zu machen.

Warum auch nicht?

Wir haben das Glück, dass Emil’s Großeltern beide in der Nähe wohnen, wir ihn in gute Hände geben können. So haben wir schon früh damit angefangen, dass Emil außer Haus genächtigt hat. Mit 4 Monaten hat er das erste Mal bei seinen Großeltern übernachtet und er fand es super. Im Nachhinein war es genau die richtige Entscheidung ihn so früh woanders schlafen zu lassen. 

Wenn wir etwas vorhaben, oder wirklich einfach mal wieder nur schlafen möchten, dann hat Emil keine Probleme damit, bei Oma und Opa zu schlafen, ihm gefällt es sogar sehr und wir bekommen stets einen super glücklichen und zufriedenen Emil wieder. Und wenn Emil gut drauf ist, sind wir es auch und wir können mit neuer Kraft weitermachen.

Emil’s Großeltern freuen sich auch wenn er dort übernachtet und sie viel Zeit mit ihm verbringen können, quasi eine Win-Win-Situation 😉

Für uns ist es enorm wichtig, auch Zeit zu zweit oder mit Freunden zu verbringen, auch wenn wir unsere Zeit am Liebsten natürlich mit Emil verbringen, müssen wir auch mal neue Energie sammeln und da tut dann so eine kleine Auszeit mal gut.

Als ich schwanger war, war mir schon klar, dass ich keine “Glucke” bin, denn auch ich war als Kind viel bei meinen Großeltern und habe die Zeit total genossen, die manchmal einfach leider auch kürzer ist, als man denkt. Deshalb möchten wir auch, dass Emil so viel Zeit wie möglich mit seiner restlichen Familie verbringt und sich später an tolle Momente mit Ihnen erinnern kann.

Mittlerweile hat Emil bei seinen Großeltern sogar ein richtiges Bett, ansonsten schläft Emil super gerne im Reisebett*, welches total gemütlich ist und wie ich finde auch sehr stylisch. Im Gegensatz zu anderen Reisebetten sieht das von Babybjörn wirklich schön aus und selbst, wenn man mal keine Lust hat, es wegzuräumen, stört es überhaupt nicht. Aber es ist auch super schnell zusammengebaut und in der Tasche zu verstauen und natürlich auch wieder aufgebaut.

Auch wenn ich mir schon viele Kommentare anhören musste, dass ich mein Kind “abgebe”, weil ich egoistisch bin oder sonst etwas, bin ich der Meinung, dass wir es genau richtig machen, so wie alle Eltern es richtig machen. Denn wir wissen, was unseren Kindern gut tut und kein anderer weiß das besser. Wenn ich sehe, dass Emil sich unwohl fühlt, würde ich ihn nicht aus meiner Obhut geben, aber ganz im Gegenteil, er genießt die Pausen von seiner Mama und seinem Papa, die er ja schließlich jeden Tag um sich hat.

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*Das Reisebett wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!

 

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1 Comment

  • Reply Ari 13. Mai 2016 at 14:06

    Es ist sooo schön, dass Emils Großeltern in euer Nähe wohnen. Unsere Eltern wohnen leider in einem anderen Bundesland. Da ist es echt schiwerig, sich häufig zu sehen. Das Reisebett ist aber ne super Lösung. Denn wir haben uns dieses Jahr vorgenommen, viel zu verreisen, da überlegen wir auch, uns eins zu besorgen.
    Liebe Grüße, Ari

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