Baby

Die ersten Wochen als Mama

18. September 2015

Hallo ihr Lieben,

 
Nach langer Zeit kommt endlich mal wieder ein Post von mir. Aber, ich habe eine gute Ausrede. Am 24.8.2015 bin ich Mama geworden und unser kleiner Emil hat mich zum glücklichsten Menschen gemacht.

Wer mir auf Instagram folgt, hat den Geburtsbericht ja gelesen, für alle anderen: Folgt mir doch, ich heiße lotti_livelaughlove und zeige euch viele Auszüge aus meinem Alltag.

 
Nun sind wir schon seit mehreren Wochen Zuhause und haben uns eingelebt. Wir verbrachten nur 2 Nächte im Krankenhaus im Familienzimmer (Beste Entscheidung!!!)
Anfangs gab es kleine Schwierigkeiten mit dem Stillen, der Milcheinschuss ließ auf sich warten und Emil war sehr unbeständig hungrig, so dass ich nicht immer gleich wusste was los war, wenn er geschrien hat.Die anfänglichen Schwierigkeiten hatten sich jedoch nach wenigen Tagen gelegt und es lief alles super. Emil nahm klasse zu, auch wenn er immer noch ein sehr zierliches Baby ist.

Die ersten 3 Lebenswochen von Emil konnten wir drei als Familie genießen, denn mein Mann hatte Urlaub und das war das Beste was wir machen konnten. Wir konnten uns aneinander gewöhnen und ganz viel kuscheln.
Seit nun einer Woche bin ich alleine mit Emil und mein Mann ist wieder arbeiten, das war schon etwas komisch und auch daran muss ich mich erst gewöhnen. Ich bin ein absoluter Arbeitsmensch und noch ist es für mich merkwürdig nur zuhause zu sein, um mich um Klein E. zu kümmern.

Außerdem haben wir erneut mit Stillproblemen zu kämpfen, Emil wird einfach nicht satt. Vor allem abends sind meine Brüste leer, ja, ich merke es. Deshalb bekommt er seit einiger Zeit abends und gegen Mitternacht die Flasche. Wenn er sich dann gegen 3 Uhr wieder meldet wird gestillt. Aber leider merke ich, dass immer weniger Milch in meinen Brüsten ist und wir somit häufiger zur Flasche greifen müssen.

Ich werde jetzt sicherlich von vielen angegriffen, dass Stillen immer klappt wenn man nur will und das man bloß keine Flasche geben soll. Tja, vielleicht ist es auch Einstellungssache mit dem Stillen, aber mein Kind wird nicht satt und dann quäle ich ihn auch nicht über mehrere Tage mit stündlichem Anlegen um mehr Milch zu produzieren. Über kurz oder lang wird es vermutlich zum abstillen führen und darüber bin ich wirklich sehr sehr traurig, denn es gibt nichts schöneres für eine Mutter, als sein Kind mit dem eigenen Körper zu ernähren.

Was auch zu der ersten Zeit mit Baby gehört sind die fiesen kleinen Hormone, die einem das Leben ganz schön zur Hölle machen können. Das Ein oder Andere Mal habe ich mich mit Tränen in den Augen erwischt ohne jeglichen ersichtlichen Grund. Aber auch das Weinen des eigenen Kindes hat mir schone manche Tränen in die Augen getrieben.

Es ist unglaublich, wie schnell man starke Gefühle für ein Wesen entwickelt, welches man erst seit kurzer Zeit kennt. Diese Gefühle machen einem Angst. Man hat von einen auf den anderen Tag plötzlich Verantwortung für einen Menschen. Man hat Angst, dass es diesem Menschen nicht gut geht und würde alles für ihn tun! Erst jetzt weiß ich, warum der Körper 40 Wochen für ein Baby braucht, das hat nicht nur physiologische Gründe, nein, viel wichtiger sind die psychologischen Gründe. Aber um ehrlich zu sein reichen 40 Wochen nicht aus, um sich darauf vorzubereiten, was auf einen zukommt. Trotzdem schafft man es, sich um dieses kleine Wesen mit so viel Liebe zu kümmern, dass es ihm gut geht. Das ist Mutterliebe!

So, das soll dann fürs erste reichen. Ich hoffe Euch gefällt ein erster Einblick in mein/unser Leben als Mama/Familie.
Alles Liebe, Christina

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1 Comment

  • Reply Jasmin 23. September 2015 at 16:21

    Hallo, ich habe deinen Blog gerade über Instagram gefunden. 🙂 bei mir ist es in paar Tagen auch soweit und mein Sohn kommt hoffentlich gesund und komplikationsfrei zur Welt.
    Klein E. Ist wirklich ein sehr süßes Baby!

    Schreibst du in nächster Zeit ein paar Posts über die ersten Tage und Wochen? Ich brauche viele Tipps und Tricks; )

    LG
    Jasmin

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