Baby

Beikost Teil 2

24. Februar 2016

Wie versprochen kommt heute ein Post zum Fleischbrei und den Milch-Getreide-Brei am Abend.

Nachdem es hier schon um den Gemüse- und den Gemüse-Kartoffel-Brei ging möchte ich Euch heute erzählen, wie man mit der Beikost weitermacht.

Wenn man sich dazu entscheidet, dass das Kind auch Fleisch essen soll/darf (Veggie-Kinder sind definitiv nicht benachteiligt, denn mit Hirse beispielsweise kann man den Fleischverzicht sehr gut auffangen), dann kann man ca. 2 Wochen nach dem Gemüse-Kartoffel-Brei damit starten, etwas Fleisch in den Brei beizufügen.

Auch hier muss man wieder auf sein (des Babys) Bauchgefühl hören und schauen, wie der Brei vertragen wird.  Emil bekommt ca. 2x die Woche Fleisch untergemischt.

Bisher verwende ich nur die Fleischzubereitungen von DM Bio oder Hipp, denn Fleisch pürieren finde ich doch etwas merkwürdig. Aber auch her scheiden sich die Geister, manche sind der Meinung, dass nur selbstgemacht richtig ist, manche machen eine Mischung und manche, so wie ich, verwenden nur Gläschen. Jede Entscheidung ist die richtige denke ich.

Wir benutzen immer nur die Hälfte des Gläschens, denn ansonsten finde ich es einfach zu viel und Emil`s Bäuchlein ist ja immer noch recht empfindlich. Die wird einfach unter den Gemüse-Kartoffel-Brei gemischt und mit erwärmt, dann kommt noch der obligatorische Teelöffel Beikost hinzu und fertig ist der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei.

Wenn die Mittagsmahlzeiten gut vertragen werden und man merkt, dass das Kind mit nur einer „festen“ Mahlzeit nicht zufrieden zu stellen ist, dann beginnt man ca. 4 Wochen später mit dem Milch-Getreide-Brei am Abend.
Manche schwören darauf, frühzeitig Kuhmilch zu verwenden, mache raten davon ab, Kuhmilch vor dem 6. Monat oder gar im ersten Lebensjahr zu geben.
Auch das muss jeder fach sich entscheiden, aber mittlerweile hört man eher, dass man rechtzeitig mit diesen Lebensmitteln anfangen sollte, damit ein Allergierisiko vermindert ist.

Falls man sich gegen Kuhmilch entscheiden sollte, dann kann man auch einen reinen Obst-Getreide-Brei oder auch einen Gemüse-Brei am Abend geben.

Wir verwenden Kuhmilch und deshalb geht es hier auch um den Milch-Getreide-Brei.
Bei Babys Bäuchlein sollte man trotzdem noch sehr vorsichtig sein mit der Milch, deshalb gibt es bei uns eine Mischung aus Milch und Wasser.
Je nachdem, welches Getreide wir verwenden, fügen wir diesem 200 ml Flüssigkeit zu. Davon je 100ml Wasser und 100ml Milch.
Die Zubereitung steht auf den Verpackungen genau beschrieben.
Zur Zeit gibt es bei Emil immer Grießbrei, wir benutzen das immer so lange, bis die Packung leer ist und dann wechseln wir auch mal. Mal gibt es Schmelzflocken, damit haben wir begonnen, denn sie sind recht schonend für den Bauch und sättigen gut, mal gibt es Reisflocken oder Hirse.

Manchmal benutzen wir auch am Abend ein Gläschen.

Dem fertigen Milch-Getreide-Brei wird wiederum 1 Teelöffel Beikostöl hinzugefügt und wir geben immer noch 3-4 Esslöffel Obstmus hinzu. Muss man nicht, aber für den Geschmack finde ich es schon angenehm und wer meinen anderen Bericht gelesen hat, weiß, dass Obst enorm wichtig für die Eisenaufnahme ist.

Auf keinen Fall sollte der Brei gezuckert werden, auch wenn er für unseren Geschmack sehr fad schmeckt. Im ersten Lebensjahr sollte Zucker kein Bestandteil der Nahrung eines Säuglings sein.

 
 

Natürlich braucht auch bei diesem Brei der Magen und auch das Baby eine Eingewöhnungszeit. Es kann mal zu Bauchbeschwerden kommen, diese sollten aber auf keinen Fall anhaltend sein.
Falls es so sein sollte, macht einfach ein paar Tage Pause und gebt vorerst wieder die Flasche.
Auch wenn das Baby abends einfach nicht vom Löffel essen möchte, dann akzeptiert das und gebt dem Baby noch etwas Zeit.
Man kann es dann immer mal wieder versuchen, nur nicht aufgeben, aber auch auf gar keinen Fall zwingen!!!!

Es gibt beim Brei geben eigentlich nur eine Regel und diese beinhaltet, dass es Spaß machen sollte. Für beide Seiten.

Ich hoffe, ich konnte Euch etwas Einblick verschaffen in unsere Erfahrungen mit dem Brei.

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