Baby Lifestyle

Baby und Katze – geht das gut?

23. März 2016

Hund, Katze, Maus…. geht das auch mit einem Neugeborenen? 

Die Lieblingstiere der Deutschen sind eindeutig Hunde und Katzen, doch schon in der Schwangerschaft stellt man sich die Frage, ob das mit dem Baby gut geht.

Wie geht der Hund mit dem Neuankömmling um, wie reagiert der Stubentiger. In vielen Fällen geht das gut, in einigen aber auch nicht.

Es kommt sicherlich auf das Wesen des Tieres an und auf den Umgang der Herrchen/Besitzer.
Schon in der Schwangerschaft wird man mit einem Tier auf die Probe gestellt.
Ich, als Katzenbesitzerin musste an einiges denken, als ich schwanger wurde. Das Katzenklo durfte ich nicht mehr sauber machen und der Toxoplasmose Test war für mich eigentlich Pflicht (Ich habe ihn trotzdem nicht gemacht, eben weil ich aufgepasst habe).

Als Hundebesitzer sollte man während des Gassigehens auch vorsichtig sein. Die Hinterlassenschaften sollten vorsichtig aufgehoben werden (Aber auf jeden Fall aufgehoben werden!!!) und auch ein aktiver Hund sollte mit Vorsicht genossen werden. Will man einen Sturz doch in jedem Fall verhindern.


Zum Thema Hund und Baby wird einem geraten, dass man eine volle Windel aus dem Krankenhaus mit nach Hause nehmen sollte, damit sich das Tier an den Geruch gewöhnt. Schön und gut, aber trotzdem gibt es in einigen Fällen Probleme.

Katzen allerdings sind anders. Sie haben grundsätzlich einen Beschützerinstinkt (Erfahrung), neigen aber zur Eifersucht, die sie allerdings selten den Babys gegenüber zeigen, sondern eher uns Besitzern.
Leider gibt es keine Bedienungsanleitung für das Verhältnis zwischen Tier und Baby.

 


Bei uns ist es so, dass unser Kater Abstand zu Emil hält, aber aus einer gewissen Entfernung genau beobachtet, was er gerade macht und wenn Emil weint ist Elmo (Kater) emphatisch und kommt näher
Leider hat der Kater Aggressionen mir gegenüber entwickelt (nicht immer), wenn ich mit Emil durch das Haus laufe, kommt es nicht selten vor, dass er mich ohne ersichtlichen Grund angreift. Er springt mir ans Bein und krallt sich fest oder beißt mir in den Fuß.

Zur Zeit ist es sehr extrem, aber ich denke wir sind auch ein bisschen daran Schuld, denn beschäftigt wird er sicherlich recht wenig. Man muss jedoch dazu sagen, dass Elmo schon immer etwas schwierig war und eigentlich selten Lust hat, zu spielen oder zu kuscheln.

In manchen Fällen kann es aber sehr gut funktionieren und die Katzen weichen einem oder dem Baby nicht mehr von der Seite. Aber auch hier muss man aufpassen, dass die Katze nicht auf einmal auf dem Baby liegt.
Auch ist es für Katzen ganz toll dort zu liegen, wo das Baby eigentlich liegt. (Laufgitter, Babybett, Babydecke,…) Hier müssen wir extrem aufpassen und alles abdecken, wenn wir das Haus verlassen.

Katzen haben nichts dort zu suchen, wo das Baby liegt. (Meine Meinung) Das Kinderzimmer ist immer zu, denn ansonsten würde der Kater nur im Babybett liegen.

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Grundsätzlich muss jeder selbst wissen, wie viel Nähe er zwischen Kind und Tier zulässt.

Zum Thema Hund und Baby kann ich leider nicht viel sagen, außer das es auch hier unterschiedlich verlaufen kann.

Wichtig ist allerdings, dass man dem Tier die Möglichkeit gibt, sich an einen neuen Menschen und vielleicht Konkurrenten zu gewöhnen. Ein langsames antasten ist von Vorteil, daher auch die volle Windel.

Und manchmal muss man sich eben eingestehen, dass es nicht funktioniert und darüber nachdenken, das Tier wegzugeben. Manchmal ist es auch für das Tier sinnvoller, wenn es jemanden hat, der sich ausschließlich um ihn kümmert.

An aller erster Stelle sollte das Baby stehen, klar hat man sich mal für ein Tier entschieden und ist damit auch eine große Verantwortung eingegangen, aber manchmal muss man dem Tier ein kleines Kind vorziehen.
Wenn beides zusammen klappt ist es natürlich optimal, denn auch für ein Kind ist es super, mit einem Haustier aufzuwachsen und gleich zu lernen, wie es ist, für jemand anderen Verantwortung zu übernehmen.
Wie sind Eure Erfahrungen mit Baby und Haustier?

 

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3 Comments

  • Reply Kiwimama 23. März 2016 at 13:35

    Hey Christina!
    Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht, was das Zusammenleben von Katze und Baby anging. Unser Kater war von Anfang an eher auf Abstand und ist es immer noch. Er ist unserer Tochter gegenüber auch wirklich lieb, nur mich hat er auch schon mal angesprungen, allerdings hatte ich da das Gefühl, dass das mehr eine Spielaufforderung sein sollte. Es ist manchmal schon schwierig, wenn man sowieso ziemlich kaputt ist, dann noch die Energie zu finden, eine Katze auszupowern.
    Ich habe die Hoffnung, dass unser Kater bei wieder wärmeren Temperaturen auch wieder mehr rausgehen wird. Dann ist er nämlich sowieso besser drauf 😉

    Liebe Grüße
    Steffi

  • Reply Laura 24. März 2016 at 9:21

    Toller Beitrag und ich finde, dass das ein sehr interessantes Thema ist. Ich persönlich bin wirklich mit ALLEM aufgewachsen (mein Mann genauso) und wir beide mögen aus diesem Grund einfach keine Tiere (sowas darf man gar nicht öffentlich sagen 😜) Wir haben uns trotzdem vor der Schwangerschaft dummerweise Kaninchen angeschafft, da das wirklich die einzigen Tiere sind die ich toll finde. Im nach hinein war es ein großer Fehler – sobald man ein Baby zu Hause hat, hat man nur für das Kind Augen. Man vernachlässigt ja automatisch seine Haustiere. Deswegen bin ich der Meinung, dass wenn man sich vornimmt Schwanger zu werden, erstmal kein Haustier anschafft. Wenn der Wunsch nach einem Tier dann so groß wird (Seitens des Kindes) kann man es auf jedenfall probieren. Wenn das Tier schon länger da ist als der Wunsch nach einem Kind muss man ja eine Balance finden – aber ich finde es klasse, wie du es handhabst. Ich hatte immer „zu viel“ Nähe mit Haustieren und bin davon einfach kein Fan und würde es meinen Eltern in dem Punkt niemals gleich tun.

    Liebe Grüße

  • Reply katzenkratzbaum 13. Mai 2016 at 14:05

    ein sehr schöner Beitrag.
    Ich finde Katzen und Babys auch ein schweres Thema.
    Hatte am Anfang auch Angst davor, aber bei uns klappt es bis jetzt alles wirklich super.
    Aber wir versuchen auch immer wenn der kleine schläft, den Kater zu beschäftigen. Das klappt natürlich nicht immer aber trotzdem fühlt der Kater sich glaub ich noch nicht vernachlässigt.

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